fragenVor der Anmeldung stellen sich viele Eltern und Schüler/innen Fragen zum bilingualen Zweig. Die wichtigsten Fragen und Antworten sind hier zu finden. Sollte Ihre Frage hier nicht zu finden sein, dann schreiben Sie einfach eine Mail an: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!.

Wann kann mein Kind frühestens und wann spätestens den bilingualen Zweig verlassen, falls sich herausstellt, dass es die falsche Entscheidung war, diesen Zweig zu wählen?

Es bestehen auf verschiedenen Stufen Möglichkeiten zur Neuorientierung. So kann ein Schüler oder eine Schülerin die Klasse 5 im Englischzweig wiederholen oder am Ende der Jahrgangsstufe 6 auf eine andere Schulform übergehen. Dadurch, dass in Klasse 5 auch Englisch erteilt wird, kann auch der Wechsel in eine parallele Englischklasse in Erwägung gezogen werden.

Am Ende der Klasse 10 entscheidet sich der/die bilinguale Schüler/in (wie jede/r andere Schüler/in auch), welche Schwerpunkte in der Oberstufe gewählt werden.

Wie viele Stunden wöchentlich mehr Zeitaufwand bedeutet der bilinguale Zweig genau für mein Kind?

Die bilingualen Klassen haben nicht mehr Wochenstunden als die Regelklassen. Für den Französischunterricht müssen die Klassen nicht mehr Vokabeln lernen, da die nicht-bilingualen Klassen mit denselben Französischbüchern arbeiten. Die Vokabeln in den bilingualen Sachfächern (Erdkunde, Geschichte, Politik) stellen in der Regel Fachvokabular dar, das im Deutschen genauso gelernt werden müsste.

Wie ist der Anteil an Jungen und Mädchen in den bilingualen Klassen?

Der Anteil Jungen/ Mädchen in den bilingualen Klassen liegt im Durchschnitt etwa bei 40:60, wobei die Thematiken für Jungen genauso interessant sind und Jungen ebenso gefördert werden wie Mädchen. Der bilinguale Zweig ist kein mädchenspezifischer Bildungsweg.

Sind die Französischklassen automatisch kleiner?

Die Größe der bilingualen Klasse richtet sich alljährlich nach der Anzahl der Anmeldungen. Gibt es über 30 Anmeldungen, wird die Klasse geteilt und es werden zwei bilinguale Klassen eingerichtet. Die meist kleinere Klassengröße wird allerdings von den Schülern/Schülerinnen sehr positiv angesehen: sie schätzen den besonderen Zusammenhalt ihrer Klasse, der durch die Austausche und die überschaubare Klassengröße entsteht.

Wie viele Kinder schaffen den bilingualen Zweig in der Regel nicht?

In der Regel »schaffen« alle Schüler/innen den bilingualen Zweig, wobei »schaffen« kein Kriterium darstellt. Bis auf einzelne Ausnahmen belegen die Schüler/innen den bilingualen Zweig bis zum Abitur. Eine Umorientierung ist bereits innerhalb und nach der 5. oder 6. Klasse möglich wie auch zum Ende der Sekundarstufe I.

Sind die Austauschfahrten verpflichtend?

Die Austauschfahrten in der 7. und 9.Klasse sind nicht verpflichtend. Lediglich der Austausch in der Einführungsphase nach Dunkerque ist obligatorisch, da er mit der AbiBac-Partnerschule durchgeführt wird und für das bilinguale Abitur relevant ist. Die Austausche sind unvergessliche »Highlights« und interkulturelle Erlebnisse, die unsere Schüler/innen des bilingualen Zweiges besonders in Erinnerung behalten.