Als ich nach gefühlten 15 Stunden Flugzeit endlich in Montevideo, der Hauptstadt Uruguays ankam, war ich total erschöpft, aber auch super aufgeregt, denn ich konnte nicht glauben, dass ich in dieser südamerikanischen Stadt ganze zwei Monate zuhause sein sollte.

Als wir am Abend des 16.9. am Dürener Bahnhof unsere Austauschpartner abholten, hat Düren sie mit strömendem Regen und Gewitter empfangen. Am nächsten Tag wurden sie dann bei besserem Wetter von Frau Wehry, Frau Lange und Herrn Dr. Schneider in der Aula begrüßt; danach hatten die deutschen Schüler Unterricht, während die Franzosen mit ihren begleitenden Lehrerinnen Mme Mariaud und Mme Garcia, zusammen mit Frau Groß, im Leopold-Hoesch-Museum waren.

schoolbus

Der Besuch einer Schule im englischsprachigen Ausland bietet viele Vorteile: Man lernt ein anderes Schulsystem und eine andere Kultur kennen, knüpft viele neue Kontakte, erwirbt eine neue Perspektive auf das eigene Land und Leben, man verbessert seine Englischkenntnisse schon nach kurzer Zeit und – man kann jede Menge Spaß haben.

Für einen längeren Aufenthalt kommt vor allem die EP in Frage. In der SI sind viele SchülerInnen noch zu jung, um auf sich allein gestellt mehrere Wochen im Ausland zu leben. Die in der Q1 und Q2 erbrachten Leistungen gehen bereits in die Abiturnote ein – hier kann eine längere Abwesenheit problematisch werden.

Eine besonders günstige Möglichkeit, ins Ausland zu kommen sind natürlich Stipendienprogramme  – hier wird ein Großteil oder sogar die Gesamtsumme der entstehenden Kosten übernommen. Wichtige Auswahlkriterien sind meist positive Gutachten der FachlehrerInnen und soziales Engagement.

Wenn es mit einem Stipendium nicht klappt, bleibt immer noch die Möglichkeit, auf eigene Kosten zu verreisen. Theoretisch ist es möglich, Transport, Unterkunft, Schule und ggf. Visa selber zu organisieren - dies ist aber sehr aufwändig. Daher gibt es Vereine, Institutionen und auch kommerzielle Vermittler, die bei der Organisation helfend zur Seite stehen. Einige Programme sind echte Austauschprogramme, bei denen der Aufenthalt in einer ausländischen Gastfamilie durch den Gegenbesuch der AustauschpartnerIn ergänzt wird.

Eine gute Auswahl solcher Einrichtungen findet sich auf den Seiten des deutschen Bildungsservers. Wir verlinken diejenigen, die für SchülerInnen des Burgau-Gymnasiums am geeignetsten erscheinen.

 

Stipendienprogramme

 
Nordlicht Stipendium Gemeinnützige Stiftung, die Stipendien für High School Aufenthalte vergibt nordlicht-stipendium.de
Parlamentarisches Patenschafts Programm Vom Deutschen Bundestag und dem amerikanischen Kongress betriebenes Austauschprogramm bundestag.de/bundestag/europa_internationales/internat_austausch/ppp/
Rheingold Stipendium Vom Open Door e.V. initiiertes Stipendienprogramm, das sich an sozial engagierten Jugendliche richtet opendoorinternational.de/stipendien/rheingold-stipendium.html
     
 

 Vermittler

 
afs interkulturelle Begegnungen Vermittelt Austausche weltweit, vergibt auch Stipendien afs.de/schueleraustausch.
international student education consultancy Auf Kanada spezialisierter Vermittler isec-canada.com
deutsches Youth for Understanding Komitee e.V. Gemeinnütziger Verein, widmet sich der interkulturellen Bildung und Demokratieerziehung, u.a. durch Vermittlung von Schüleraustauschen yfu.de

(c) Foto: O. Fischer/pixelio.de

Ein Austausch stellt immer eine Bereicherung der Schulzeit dar. Wir bieten daher verschiedene Austauschprogramme ins europäische und außereuropäische Ausland an. Wir unterstützen SchülerInnen aber auch beim individuell organisierten Austausch oder Auslandsaufenthalt während der Schulzeit. Für die wichtigsten Sprachen Englisch und Französisch finden Sie unter den folgenden Links erste Informationen und Anlaufstellen für weitere Unterstützung. Aber auch ein Schulbesuch in anderen, z.B. spanischsprachigen Ländern ist selbstverständlich möglich.

ukraine austausch 1Am Freitag kamen sie zurück: 13 Schülerinnen und Schüler und ihre Lehrer Julia Borczewski und Alexander May sowie Schulleiter Andreas Grüderich, der ebenfalls für eine Woche nach Kiew gefahren war, um den Austausch zu begleiten und zu vertiefen. Alle waren sich darin einig, dass dieser Austausch, der zum dritten Mal stattfand, der beste bisher war. Nur zufriedene Gesichter auch bei unseren Gastgebern.

Symbolträchtig verbunden durch einen mit den Landesfarben geschmückten Korb mit Früchten bzw. mit den Fahnen in den Landesfarben traf man sich zum abschließenden Gruppenfoto.

Die weiteren Ziele wurden auch schon anvisiert: Beim nächsten Mal sollen ca. doppelt so viele Schülerinnen und Schüler am Austausch teilnehmen; darüber hinaus ist auch an einen Besuch von zwei Deutschlehrerinnen oder -lehrern gedacht. Die Schule 167 in Kiew ist eine der erfolgreichsten DSD-Schulen (vergibt das Deutsche Sprachdiplom) in der Ukraine; hier lernen alle Schüler von der 1. bis zur letzten Klasse Deutsch und viele legen das Deutsche Sprachdiplom ab, das zum unmittelbaren Studium in Deutschland berechtigt.