Das Burgau-Gymnasium liegt am südlichen Stadtrand Dürens, nahe dem Burgauer Wald. Nicht nur die Umgebung, sondern auch das eigentliche Schulgelände ist überwiegend durch Grün geprägt: Neben einer Spielwiese gibt es eine Obstwiese und sogar ein eigener Schulgarten laden zum Verweilen oder natürlich zur Mitgestaltung ein.

Besonders gut kommt das die Schule umgebende Grün im Sommer zur Geltung:

 

Verschaffen Sie sich mit Hilfe der unten verlinkten Filme einen ersten Eindruck von unserer Schule.

Schulfilm 2010 (erfordert Flash)

schulfilm2010

 

Schulfilm 2012 (erfordert Flash)

schulfilm2012

papier stiftVon den Schulen wird verlangt, dass sie ein schlüssiges Vertretungskonzept vorlegen. Hintergrund dieser Maßnahme ist, dass in NRW jede 8. Unterrichtsstunde ausfällt. Je nach Schulform macht dies 5,8 bis 7,9 % des Unterrichts aus, in einzelnen Schulen sogar bis zu 11,4 %. Ein Ausfall von ca. 10 % ergibt bereits einen Verlust von 1,0 bis 1,5 Jahren im Laufe eines Schülerlebens.

Die Maximalforderung lautet, alle ausfallenden Stunden zu vertreten. Dies ist aber unrealistisch, denn bei der Größe unserer Schule würde dies bedeuten, dass wir ca. 175 Stunden wöchentlich zu vertreten hätten, die u.a. ausfallen wegen Erkrankungen, Fahrten, Fortbildungen, Dienstgeschäften oder aus privaten Gründen.

Die Lehrerkonferenz hat sich auf Vorschlag der Steuerungsgruppe einvernehmlich für ein Vertretungskonzept entschieden, das von den Kolleginnen und Kollegen ein erhebliches Mehr an unentgeltlichen Mehrarbeitsstunden verlangt. Hauptziel ist

  • die Minimierung von Unterrichtsausfall (Personal- und Organisationsentwicklung)

  • die Erhöhung der Qualität von Vertretungsplanung (Organisationsentwicklung)

  • Erhöhung der Qualität von Vertretungsunterricht (Unterrichtsentwicklung)

Gleichzeitig erfordert es von den Schülerinnen und Schülern die Einsicht, dass jede Stunde, die ausfällt, sie ein wenig bremst auf ihrem Weg zu einem qualifizierten Abschluss.

Alle Eltern bitten wir, uns in unseren Bemühungen zu unterstützen, den Schülerinnen und Schülern einen möglichst ungekürzten Unterricht zu erteilen, damit die Voraussetzungen verbessert werden, zum Beispiel, um bei den anstehenden (teil)zentralen Abschlussprüfungen erfolgreich abschneiden zu können. Im Einzelnen sehen die Maßnahmen wie folgt aus: 

  1. Die Klassen 5 und 6 erhalten vollständigen Unterricht (1. bis 6.Std.).
  2. Die Klassen 7 bis 10 erhalten mindestens 5 Unterrichtsstunden.

Bei einer Vertretung gilt folgende Reihenfolge:

  1. Aufgabenstellung durch den zu vertretenden Fachlehrer oder einen anderen Fachlehrer der  Klasse und Beaufsichtigung durch den Vertretungslehrer
  2. Vertretung durch einen Fachlehrer, der in dieser Klasse sein Fach unterrichtet
  3. Vertretung durch einen Fachlehrer mit dem zu vertretenden Fach
  4. Vertretung durch eine Lehrkraft mit einem anderen Fach.

Dazu muss jeder Fachlehrer für die Klassen 5 bis 10 angemessene Unterrichtsmaterialien für Vertretungsstunden bereithalten.

3.     In der Sekundarstufe I wird ein Bereitschaftsdienst in der jeweils 1. Stunde eingerichtet.  Klassen, deren Fachlehrer fehlt, gehen in die Stillarbeitsräume R 124/125. Gleiches gilt für Schüler, die erst zur 2. Std. Unterricht haben, aber früher erscheinen.

4.     Schüler der Klassen 5 bis 9, die nicht am Religionsunterricht teilnehmen, halten sich ebenfalls unter Aufsicht im Stillarbeitsraum auf.

5.   In der Oberstufe arbeiten die Schüler bei Nichtanwesenheit des Fachlehrers am Vormittag (1. bis 6. Std.) selbstständig in den Kursräumen. Kurse, die Unterricht in Fachräumen wie z.B. Chemie, Physik oder Biologie hätten, erhalten einen Raum zugewiesen.

6.  Die Fachlehrerinnen und Fachlehrer hinterlegen Unterrichtsmaterialien oder Arbeitsaneisungen in der Schule, die von dem jeweiligen Kurssprecher im Sekretariat abzuholen, zu kopieren und zu verteilen sind.

Die Konzepterstellung und die für das Ende des kommenden Schuljahrs geplante Evaluation dienen der Qualitätsentwicklung, die ihrerseits Teil der Schulentwicklung ist. Unser Vertretungskonzept beinhaltet eine erweiterte Selbstständigkeit aller Schülerinnen und Schüler, die wiederum als ein Teilaspekt des Qualitätsprogramms von Schule zu verstehen ist.

(c) Foto: Lupo  / pixelio.de

duerener buendnis

Mit Zustimmung der Schulkonferenz vom 15. Mai 2007 ist das Burgau-Gymnasium dem Dürener Bündnis gegen Rechts beigetreten. Der Abstimmung lag die nachfolgende Erklärung zugrunde. Diese Entscheidung soll deutlich machen, dass wir ein Klima schaffen wollen, in dem rechtradikale Tendenzen keinen Platz haben.

Erklärung der »Bündnis gegen Rechts«-Initiatoren:

Gemeinsam gegen Rechts
Bunt statt Braun
Für ein friedliches Zusammenleben
Für Stärkung der Zivilgesellschaft
Ein demokratisches und friedliches Zusammenleben auch von Menschen unterschiedlicher Herkunft, Kultur und Religion basiert auf unveräußerlichen Grundwerten, die mit rassistischen und nationalistischen Anschauungen unvereinbar sind.
Wir haben in der Vergangenheit bereits bei verschiedenen Gelegenheiten unseren gemeinsamen Einsatz für Demokratie und gegen rechtes Gedankengut und Rechtsextremismus mit vielen Bürgerinnen und Bürgern deutlich gemacht und damit zum Ausdruck gebracht, dass bei uns kein Platz für alte und neue Nazis ist.
Entscheidend ist nach unserer Überzeugung, den Kampf gegen rechtes Gedankengut und den Rechtsextremismus nicht immer nur von Fall zu Fall zu führen. Langer Atem und Nachhaltigkeit sind geboten von Politik und Parteien aber auch der von zivilgesellschaftlichen Akteuren.
Wie notwendig dieses Engagement ist, zeigt sich in zunehmenden neonazistischen Aktivitäten und Aufmärschen auch in Stadt und Kreis Düren sowie den erschreckenden Wahlergebnissen rechtsextremistischer Parteien in benachbarten Städten und Gemeinden und anderswo.
Die Ursachen für Rassismus und Rechtsextremismus sind vielfältig. Zu den Ursachen gehören auch die zunehmende soziale Ungleichheit und eine repressive Ausländergesetzgebung.
Dringend erforderlich ist die Überzeugungsarbeit insbesondere bei den Menschen, die durch Argumente und Aufklärung ansprechbar sind. Bei Jugendlichen ist es uns besonders wichtig, präventiv zu handeln, um sie widerstandsfähig zu machen gegen rechtsradikales Gedankengut und sie zu ermutigen, sich für ein solidarisches Zusammenleben einzusetzen.
Wir wollen mit dazu beitragen, ein Klima zu schaffen, in dem für Rassismus, Nationalismus, Rechtsextremismus, Antisemitismus, Revanchismus, Fremdenfeindlichkeit und Diskriminierung kein Platz ist. Hass und Gewalt in jeglicher Form setzen wir unsere solidarische Kraft entgegen.
Darum schließen wir uns zu einem dauerhaften Bündnis «Gemeinsam gegen Rechts» zusammen. Wir verbinden Menschen und demokratische Organisationen quer durch alle Bevölkerungsschichten. Wir sehen dies als Beitrag zur Förderung einer demokratischen Kultur und zur Stärkung der Zivilgesellschaft im Kreis Düren.
Die Mitglieder des Bündnisses »Gemeinsam gegen Rechts« zeigen Zivilcourage und wollen allen Bürgerinnen und Bürgern Mut machen, sich aktiv gegen rechte Gesinnung und Gedankengut zu stellen. Dies geschieht u.a. durch regelmäßige Information der breiten Öffentlichkeit in Veranstaltungen und mit Aktionen aller Art. Die Auseinandersetzung mit und der Widerstand gegen Rechtsextremismus und Rassismus sehen wir auch als eine dauerhafte gesellschaftspolitische Aufgabe der Kommunen in der Region. Dieses Verständnis kommunaler Verantwortung fordern wir ein und in diesem Sinne arbeiten wir mit den kommunalen Verantwortungsträger/innen zusammen.

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