klettern

Das Burgau-Gymnasium befindet sich ruhig gelegen im Dürener Süden nahe dem Burgauer Wald.

Seine weitläufigen Außenanlagen bieten genügend Bereiche für Schülerinnen und Schüler, in den großen Pausen und in der Mittagspause in Ruhe zu entspannen.

Es gibt aber auch zahlreiche Möglichkeiten, in der freien Zeit aktiv zu werden. So kann man Tischtennis und Basketball spielen oder an der Wand der Sporthalle bouldern.

Das besondere Highlight aber ist der neu errichtete große Spielplatz mit der Kletterpyramide und verschiedenen anderen Seilelementen. Weiter stehen Spielmaterialien zur Ausleihe zur Verfügung. Dadurch dass der Schulhof so großzügig bemessen ist führen auch Ballund Laufspiele nicht zu Gedränge.

Das 2019 erneuerte Kleinspielfeld steht neben der Nutzung im Sportunterricht auch in allen Pausen den Schülerinnen und Schülern zur Verfügung für Fußball oder Basketball.

Momentan gestalten wir den Schulgarten um mit Wildwiese, Insektenhotel und vielen interessanten Möglichkeiten für einen naturnahen Biologieunterricht. In einem ersten Schritt wurde dort 2019 ein Außenklassenzimmer gebaut, das bei schönem Wetter für Unterricht aber auch für Diskussionsrunden, Aufführungen und als Aufenthaltsbereich in Pausen dient.

Die neu errichteten Tische und Bänke in der Nähe des Spielplatzes werden einerseits als Außenbereich der Mensa genutzt, aber auch als zweites Außenklassenzimmer. Dieser Bereich kann auch sehr schön für Klassenfeiern genutzt werden.

Besonders wichtig bei der Neugestaltung der Außenanlagen war uns, dass die Schülerinnen und Schüler mitgeplant haben, um so deren Wünsche und Bedürfnisse berücksichtigen zu können.

diskussion

Das Burgau-Gymnasium hat den Anspruch einen modernen Unterricht anzubieten, der die Schülerinnen und Schüler auf die sich ständig verändernden Herausforderungen der Gegenwart gut vorbereitet. Die schnellen und stetigen Veränderungen erfordern dabei regelmäßige Anpassungen und Überprüfungen der Lerninhalte, Medien und Methoden durch die einzelnen Fachkonferenzen und auch Fort- und Weiterbildungen, die z.B. im Rahmen von Pädagogischen Tagen stattfinden.

Generell ist unser Unterricht kompetenzfördernd angelegt, sodass den Schülerinnen und Schülern eine sukzessive Steigerung ihrer fachlichen und methodischen Kompetenz ermöglicht wird und sie somit neue Lerninhalte an bereits bekannte Themen oder Methoden anknüpfen können. Dabei geht es primär um das Erlernen, Übertragen und Anwenden von Lösungsstrategien auf unterschiedliche Lernsituationen.

In diesem Zusammenhang spielt auch das  fächerübergreifende Lernen und Anwenden von Wissen und Kompetenzen eine besondere Rolle. In jeder Jahrgangsstufe gibt es verbindliche inhaltliche und / oder methodische Überschneidungen in ausgewählten Unterrichtsfächern, die das Lernen vertiefen und erleichtern. Die Schülerinnen und Schüler sollen ihr im Unterricht erworbenes Wissen also möglichst breit anwenden können.

Da alle Schülerinnen und Schüler ein unterschiedliches Vorwissen, verschiedene Begabungen und ein anderes Lerntempo besitzen, enthält unser Unterricht selbstständige Lernphasen, welche eine gute Möglichkeit zur individuellen Stärken- und Schwächenförderung bieten. Hierbei hilft uns auch das großzügige Raum- und Platzangebot des Burgau-Gymnasiums, welches Gruppenarbeit oder kooperative Lernformen erleichtert. Im Selbstlernzentrum können Schülerinnen und Schüler z.B. unter Aufsicht in Kleingruppen oder auch alleine an gestellten Aufgaben arbeiten und dabei auf Computer und analoge Nachschlagewerke zurückgreifen, um ein neues Lerngebiet eigenständig zu erschließen oder vorhandenes Wissen zu vertiefen.

Mediengestütztes und handlungsorientiertes Lernen bildet eine zentrale Stütze für unseren Unterricht. Insofern verfügen alle Klassenräume über einen digitalen Bildschirm oder  Beamer, sodass Präsentationen, Filme, Musik und aktuelle Nachrichten jederzeit problemlos in den Unterricht integriert werden können. Eine erneuerte WLAN Anbindung ermöglicht zudem den gezielten Einsatz von Tablets oder Smartphones im Unterricht. Durch drei Informatikräume und zusätzliche PCs im Selbstlernzentrum ist die Einbindung von digitalen  Medien am Burgau-Gymnasium problemlos möglich.

Durch parallele Klassenarbeiten und gemeinsam geplante und durchgeführte Unterrichtsreihen, Lernstandserhebungen und zentralen Prüfungen ergibt sich immer die Möglichkeit der
Diagnose, ob der Unterricht für den Einzelnen und / oder die Gruppe effektiv und zielführend ist. Dabei verstehen wir Unterricht nicht als starres Gebilde, sondern als einen Prozess,
der immer wieder überprüft und angepasst werden muss.

Neben dem fachlichen Lernen spielt am Burgau-Gymnasium auch das soziale Lernen, welches insbesondere in den Jahrgängen 5 und 6 stattfindet, eine zentrale Rolle, denn guter Unterricht ist nur dann möglich, wenn Klassengemeinschaften funktionieren und gemeinsam erarbeitete Regeln für ein gutes Zusammenarbeiten eingehalten werden. Hierzu dienen sowohl spezielle Unterrichtsstunden, die teilweise mithilfe von Schulsozialarbeitern durchgeführt werden als auch die Kennenlernfahrt zu Beginn der Jahrgangsstufe 5.

eingang

Gegründet wurde das Burgau-Gymnasium im Jahre 1969 als »Städtisches neusprachliches und mathematisch-naturwissenschaftliches Gymnasium für Jungen und
Mädchen«. Dieses »Neue Gymnasium«, wie die Dürener in jener Zeit zu sagen pflegten, war das erste Gymnasium der Stadt, an dem Jungen und Mädchen gemeinsam unterrichtet wurden. Auch damals galt unsere Schule schon als liberal. Weltoffenheit und Toleranz waren und sind ihre Markenzeichen.

1971 führte das Burgau-Gymnasium auf Initiative des damaligen Schulleiters Nando Mäsch als eine der ersten Schulen in ganz Deutschland den französisch-bilingualen Zweig ein, damals weit populärer als englisch-bilinguale Zweige. Diese Sprachtradition prägt bis heute das Bild unserer Schule, und so feiern wir in diesem Jahr unser erstes großes Jubiläum: 50 Jahre Burgau-Gymnasium. 2021 dann im Frühjahr: ein halbes Jahrhundert bilingualer deutsch-französischer Zweig am Burgau-Gymnasium.

Der deutsch-französische Zweig ermöglicht als Angebot das vertiefte Erlernen des Französischen im Sprachunterricht ab Klasse 5 und in verschiedenen Sachfächern, die später auf Französisch unterrichtet werden.

Daneben ist natürlich auch der nichtbilinguale Weg zum Abitur mit Englisch als erster Fremdsprache möglich.

mintBeide Zweige der Schule profitieren in gleicher Weise von den hervorragenden Voraussetzungen für den Unterricht in den verschiedenen Fächern und Aufgabenfeldern:

  • Angebot von fünf Fremdsprachen: Französisch, Englisch, Latein, Italienisch und Spanisch
  • Kunst und Musik in modern ausgestatteten Fachräumen
  • Naturwissenschaften in frisch sanierten Experimentierräumen mit modernster Medienausstattung
  • Informatik in drei Computerräumen, Selbstlernzentrum mit zehn Computerplätzen, zahlreiche Klassen- und Kursräume mit Fernseher oder Beamer, WLAN
  • Sport in einer Dreifach-Turnhalle und auf großen Außenanlagen; Schwimmbad zu Fuß erreichbar

Die ruhige Lage im Süden Dürens, am Rand des Burgauer Waldes und damit im Grünen, ist prägend für eine konzentrierte Lernatmosphäre.

bilingual

Bilingualer Unterricht bedeutet, dass Unterricht in zwei Sprachen stattfindet – am Burgau gibt seit 1971 einen sehr erfolgreichen deutsch-französischen Zweig.

Deutsch und Französisch werden als gleichwertige Unterrichtssprachen in den Sachfächern Erdkunde, Politik und Geschichte verwendet – zunächst überwiegt das Deutsche und
der Einsatz des Französischen als Unterrichtssprache wird behutsam erhöht.

Grundlage für den bilingualen Sachfachunterricht, der sich am regulären NRW-Kernlehrplan des deutschsprachigen Sachfachs orientiert, bildet der Anfangsunterricht mit spielerischem Zugang im Fach Französisch ab Klasse 5. Hierfür werden keine Vorkenntnisse erwartet, denn jedes Kind hat ein Recht auf Chancengleichheit und gleiche Startbedingungen. Mit demgleichzeitig einsetzenden Englischunterricht werden zudem die aus der Grundschule mitgebrachten Sprachkenntnisse weiter vertieft.

Der Besuch des bilingual deutsch-französischen Zweiges hat zum Ziel, den Schülern und Schülerinnen eine vertiefte Kenntnis der französischen Sprache und Kultur zu vermitteln und
eine annähernde Zweisprachigkeit am Ende der Schullaufbahn zu erreichen.

Zu Beginn der Mittelstufe wird daher ein Schüleraustausch im Klassenverband nach Nordfrankreich durchgeführt. Aufgrund der intensiven Beschäftigung mit einer lebendigen und stark differenzierten Sprache, wie sie das Französische darstellt, werden die sprachlichen Fähigkeiten der Schüler und Schülerinnen besonders gefördert. Die Vertrautheit mit der französischen Kultur weckt Neugier und Offenheit für weitere Kulturen.

Auf diese Weise dient Französisch als Brückensprache, um evtl. auch andere romanische Sprachen wie z.B. Spanisch oder Italienisch leichter erlernen zu können.

Die Benotung im bilingual deutsch-französischen Sachfachunterricht erfolgt auf Grundlage des Leistungskonzepts aus dem schulinternen Kernlehrplan des deutschsprachigen Sachfaches. Im Vordergrund stehen die fachlichen Anforderungen, nicht die sprachlichen. Für die sprachliche Korrektheit ist in erster Linie der Französischunterricht zuständig!

Innerhalb der Erprobungsstufe (Klasse 5+6) sowie am Ende der Mittelstufe gibt es Wege zur Neuorientierung, die ggf. mit der Abwahl des bilingualen Zweiges enden können. Aber es gibt auch Möglichkeiten der Fortführung des bilingualen Bildungsgangs in der Oberstufe, der mit Erwerb des bilingualen Abiturs abschließt. Seit 2015 gibt es bei uns zudem die  Möglichkeit, neben dem deutschen auch zusätzlich das französische Abitur (das so genannte AbiBac) zu absolvieren.

Der Mehrwert der zweisprachigen Schulausbildung besteht im Erwerb einer souveränen Mehrsprachigkeit sowie in der Ausbildung von Schlüsselqualifikationen (z.B. Selbstorganisation, Zeitmanagement u.a.), durch die allgemein bessere Zukunftschancen erzielt und Wettbewerbsvorteile bei der Berufs- und Studienwahl gewonnen werden. Vertiefte Kenntnisse über Frankreich als wichtigstem Wirtschafts- und Handelspartner Deutschlands können zu größerem Erfolg auf dem Arbeitsmarkt führen.

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