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Kategorie: Klassenfahrten, Wandertage, Exkursionen

Nachdem wir im Geschichts-LK bei Herrn Reinkober die Geschichte der letzten 200 Jahre besprochen hatten, wollten wir in Vorbereitung auf das Abitur unser Wissen durch eine Exkursion zum Haus der Geschichte vertiefen.

Im Haus der Geschichte angekommen, wurden wir mit Headsets ausgestattet, um die eloquente Museumsführerin besser hören zu können. Thematisch begann die Führung mit der Aufteilung Deutschlands in die Besatzungszonen nach dem Zweiten Weltkrieg. Besonders interessant war die Ausstellung des Rumpfes eines alten Rosinenbombers, welcher in der Zeit der Berlinblockade 1948/49 bei der Luftbrücke genutzt wurde.

Als nächster Themenbereich folgte die Gründung der Bundesrepublik am 23. Mai 1949 und der DDR am 7. Oktober 1949; danach folgte in chronologischer Folge die Zeit bis 1990, welche mit der Einigung Deutschlands endete. Um dies besser zu verdeutlichen, wurde ein Nachbau des Plenarsaals des Bonner Parlamentes gezeigt. Er war sehr realistisch dargestellt, sodass man sich wie bei einer echten Parlamentssitzung fühlte.

Des weiteren wurde ein sowjetischer Panzer ausgestellt, der die Schrecken des Volksaufstandes des 17. Juni in der DDR verdeutlichen sollte. Einerseits war es sehr lehrreich, aber gleichzeitig auch erschreckend zu sehen, wie die Menschen damals leiden und überleben mussten.

Außerdem war eine alte Milchshakebar ausgestellt mit einer alten Jukebox, welche noch vollkommen intakt war. Zudem waren die Angestellten, welche in der Ausstellung arbeiteten, sehr nett und hilfsbereit. Eine Angestellte hatte historische Kenntnisse und konnte uns somit als Zeitzeugin etwas erzählen. Ebenfalls war ein altes Kino im amerikanischen Stil zu begutachten. Man konnte sogar ins Innere gehen und einen Film schauen.

Ein besonderes Highlight war die Ausstellung eines echten Mondstückes, das die NASA dem Haus der Geschichte geliehen hat. Die Ausstellung endete mit dem Mauerfall (1989) und der Wiedervereinigung (1990).

Es war ein sehr schöner Tag, besonders interessant waren die aussagekräftigen Ausstellungsstücke und Nachbauten. Wir würden jederzeit wieder hinfahren und können es nur weiterempfehlen. Wenn Sie in nächster Zeit das Haus der Geschichte besuchen wollen, verpassen Sie auf keinen Fall die Sonderausstellung »Angst«, in der es um die Ängste der Deutschen im Wandel der Geschichte geht.

Max Pelzer (Q2), Elias Schäfer (Q2) und Sonja Thoma (Q2)