Am 27. Oktober war es soweit: Das junge Team von zehn Studierenden des Fachbereichs Luft- und Raumfahrttechnik der FH Aachen reiste hochmotorisiert zu uns ans Burgau-Gymnasium, um unseren Schülerinnen und Schülern einen physikalischen Blick hinter die Kulissen der Aerodynamik und des Rennsports zu ermöglichen. In einem mobilen Schülerlabor, bestehend aus einem umgebauten Truck und mehreren Vorzelten, erfuhren die Schülerinnen und Schüler praxisnah allerlei zur Fahrzeug- und Antriebstechnik sowie Luft- und Raumfahrt.

Insgesamt gab es vier verschiedene Experimente: einen Windkanal, einen Fahrsimulator, ein Formula-Student Car und eine Venturi-Düse.

Mit dem Windkanal wurde gezeigt, wie Auftrieb entsteht und warum Flugzeuge überhaupt fliegen. Um ein derart komplexes Thema anschaulich zu vermitteln, erklärten dies die Stundentinnen und Studenten ausgiebig, auch unter der Zuhilfenahme einiger Modelle und Whiteboards.

Beim Fahrsimulator ging es darum, erst eine Runde zu fahren und dann mithilfe der erfahrenen Werte wie Geschwindigkeit und Beschleunigung, den Streckenverlauf nachzuverfolgen und auszurechnen.

Das Experiment mit dem eigens von der FH mitgebrachten Formula-Student Car drehte sich rund um das Thema Lärmmessung. Hierzu wurde die Lautstärke des Autos, die für die ganze Schule zu hören war, aus verschiedenen Positionen und Abständen gemessen und in ein Diagramm eingetragen, um zu zeigen, wie sich Schall verhält.

Beim vierten und letzten Experiment mit einer Venturi-Düse (einem Rohr mit unterschiedlichen Querschnitten) ging es darum, anhand des statischen Drucks die Geschwindigkeit auszurechnen, mit der die Luft durch die Düse strömt. Hierzu wurde an verschiedenen Stellen der Düse der Druck gemessen und dann mit den gemessenen Werten und der Bernoulli-Gleichung die Geschwindigkeit ermittelt.

Abschließend informierten die Studentinnen und Studenten unsere Schülerinnen und Schüler über die verschiedenen Studiengänge an der FH Aachen, sodass hier bereits die Zukunft fest in den Blick genommen wurde.

Der Tag war mehr als gelungen.

Anja Septinus & Philippe Derchain (Q2)