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Kategorie: Austauschprogramme

Wir waren vom 22.03 - 29.03.2019 in der Kleinstadt Gémenos in der Nähe von Marseille.

Die meisten von uns nahmen den Zug von Düren Hbf nach Düsseldorf, in welchen Herr Fender in Köln Hbf zustieg. Am Flughafen angekommen, trafen wir schließlich auf Frau Glund. Nachdem eine von uns bei den Sicherheitskontrollen den Bombentest bestanden hatte, stiegen wir gelassen ins Flugzeug ein. Herr Fender beruhigte uns erfolgreich, dass ein verlorener Koffer kein Problem wäre und blitzschnell nach 3 Wochen in Gémenos ankommen würde.

Nach fast 2 Stunden landeten wir auch schon am Flughafen in Marseille und nervten anschließend den Busfahrer mit lauter Musik. Weil niemand den enormen Temperaturunterschied beachtet hatte, kamen wir nach insgesamt 8 kurzen Stunden am Collége Jean de la Fontaine an und begrüßten unsere Austauschpartner.

Das Wochenende verbrachten alle alleine mit ihrem/seinem jeweiligen Corres. Die Aktivitäten waren vielseitig: vom Wandern auf der Route de Crête, zum Shoppen in Marseille bis hin zum Kurztrip nach Paris. Dank des schönen Wetters war es uns sogar möglich den Strand zu besuchen, was zu dieser Zeit in Deutschland nicht denkbar gewesen wäre.

In die Woche starteten wir zusammen mit unseren Corres mit einem Besuch des Château de Baux in Baux de Provence. Dort konnten wir trotz windigem Wetter einen schönen Vormittag auf einer alten Festung verbringen. Im Anschluss kauften wir Souvenirs und aßen Spezialitäten.

Gegen Nachmittag haben wir zusammen einen Steinbruch besucht, der mit Van Goghs und japanischen Kunstwerken sowie mit klassischer Musik unterstützt bestrahlt und beschallt wurde. Den restlichen Tag verbrachte jeder in seiner Gastfamilie.

Am Dienstag durften wir bis 15.45 das Schulleben der Franzosen miterleben. Außerdem verbrachten wir die mehrfachen Pausen zusammen, welche mit Rockmusik angekündigt wurden. Der Abend wurde wie zuvor auch mit den Familien verbracht.

Genauso wie in Deutschland hatten wir das Privileg den Bürgermeister von Gémenos zu treffen. Dieser erzählte uns dann diverse Geschichten über Gémenos und seinen Beruf. Wir persönlich konnten ihn jedoch nicht so gut verstehen, nickten allerdings freundlich. Mit kurzer Zeitverzögerung lachten wir sogar über seine Witze.

Am Mittwoch endete die Schule schon um 12.00 Uhr, sodass wir nachmittags wieder viel mit unseren Corres unternommen haben. Dadurch, dass sich jeder in seiner Gastfamilie wohl fühlte, hatte auch niemand Heimweh.

Der Donnerstag startete für die meisten um 8 Uhr, bis auf Nikita, da er zu spät kam. Nach knapp einer Stunde Fahrt kamen wir am Vieux Port in Marseille an und nahmen sofort die Bimmelbahn, um die Kathedrale Notre-Dame-de-la-Garde zu besichtigen. Dort konnte dann jeder für sich entscheiden, ob er die schöne Aussicht genießen und Bilder schießen wollte, oder in die Kirche geht und betet. Nachdem wir erfahren hatten, dass wir den Berg zu Fuß hinab steigen mussten, war die Motivation sehr groß. Jedoch stellte sich der Weg als Unterhaltungsmöglichkeit heraus.

Als unser Versuch, das Museum Mucem als Kleingruppe zu betreten, scheiterte, mussten wir an einem anderen Eingang einen zweiten Versuch starten. Zur Enttäuschung von Frau Glund und Herrn Fender interessierte uns mehr das Shopping, welches danach auf dem Plan stand, sodass wir uns das Museum nur 30 Minuten ansahen.

Am Abend trafen wir uns alle (Austauschlehrer, Gasteltern und Schüler), um den Austausch mit einem Aperitif und Häppchen ausklingen zu lassen. Jeder von uns trug eine kleine Dankesrede vor, genau wie zuvor die Franzosen bei uns.

Der letzte Tag war angebrochen und mit bepackten Koffern und reichlich Proviant trafen wir uns alle in der Schule wieder. Dann folgte auch schon der große Abschied. Unerwarteterweise flossen viele Tränen. Am Flughafen angekommen, stiegen wir entspannt und mit Vorfreude auf unsere Familien ins Flugzeug ein. Hier endete unsere gemeinsame Reise und wir verabschiedeten uns.

Luzie, Julia und Liz

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