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| Schüler blicken
über den Tellerrand hinaus
(bel) |
06.03.2009,
16:14
Düren.
«KURS» ist ein Erfolgsmodell. Darin waren sich alle Beteiligten
in der Aula des Burgau-Gymnasiums bei der Feier zur
Unterzeichnung des Kooperationsvertrages zwischen der Schule und
der AOK Rheinland/Hamburg einig. KURS bedeutet: Kooperation von
Unternehmen der Region mit Schulen.
Der stellvertretende Schulleiter Horst Dahmen, der bis vor
wenigen Tagen noch die Schule kommissarisch geleitet hatte,
erinnerte an die schon existierenden Kontakte der Schüler mit
der Berufswirklichkeit draußen: von den Praktika in
verschiedenen Stufen bis hin zu «Be smart - don«t start», einer
Anti-Raucherkampagne. Von der Kooperation verspricht sich die
Schule viel. Theoretisch sind die Schüler ja schon im Bilde,
doch oft fehlt ihnen, wie auch manchen Pädagogen, der Blick über
den Tellerrand.
Und diesen Blick bietet die AOK an. Deren Fachleute wissen, wie
man zum Beispiel ein gesundes Leben führt. Und da ist ein
entscheidender Unterschied: Sagt jemand von außerhalb der Schule
Schülern etwas, ist das in der Regel glaubhafter. Neben der
gesunden Ernährung stehen Themen wie Stressabbau durch Sport,
moderne Medien, Bewerbungstraining und vieles mehr auf dem Plan.
Die Lehrer werden durch Fortbildungsmaßnahmen weitergebildet.
Der neue Schulleiter, Andreas Grüderich, seit fünf Tagen im Amt,
nannte Kriterien für Qualitätsarbeit in der Schule, denn Eltern
stellen immer häufiger Vergleiche an.
Die Kooperation zwischen AOK und Burgau-Gymnasium, durch die
Mitarbeiterinnen von KURS, Christa Zündorf und Martina Jordan,
in die Wege geleitet, soll eine nachhaltige Zusammenarbeit für
viele Jahre bleiben.
Eingebunden in das Projekt sind neben AOK und Schule die IHK
Aachen, die Bezirksregierung Köln und das Schulamt des Kreises
Düren. Die Feier wurde durch Musikbeiträge von Schülern
aufgelockert. Moderiert wurde die Veranstaltung von Elisa Kirch
aus der Jahrgangsstufe 13.
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