
Berufs- und Studienorientierung
Als das
Burgau-Gymnasium im Jahre 1981 eine Berufsorientierungswoche (BOW) für
die Jahrgangsstufe 12 einführte (das Burgau-Gymnasium gehörte zu dieser
Zeit zu den wenigen Schulen in NRW, in denen berufswahlvorbereitende
Veranstaltungen stattfanden), geschah dies mit der Zielsetzung, die
Schüler dazu zu befähigen, die sich an das Abitur anschließende
Berufsentscheidung rationaler treffen zu können. Zu diesem Zweck sollten
sie Gelegenheit erhalten, für eine Woche einen selbst gewählten Beruf
kennen zu lernen. Die Berufsorientierungswoche (BOW) sollte zu mehr
Sicherheit hinsichtlich des zukünftigen Berufes führen, zur Korrektur
unrealistischer Vorstellungen über den jeweiligen Beruf, zu der bei
weitem nicht bei jedem Schüler vorhandenen Einsicht, dass nur derjenige
eine rationale Berufsentscheidung treffen kann, der rechtzeitig über die
erforderlichen Informationen verfügt. Das Gesamtkonzept zur
Berufsfindung am Burgau-Gymnasium hat seit dem Jahre 1981 mehrfach
organisatorische Änderungen erfahren, zuletzt erhebliche Veränderungen
in 2008.
In der folgenden
Übersicht ist das zurzeit gültige Konzept aufgeführt, das noch in diesem
Schuljahr den geänderten Verhältnissen (Schulzeitverkürzung - G8)
angepasst werden wird.
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Jgst. 9 |
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Schülerbetriebspraktikum (eine Woche, wahlweise zwei Wochen),
Praktikumsbericht gemäß vorgegebener Kriterien zu Aufbau und Form,
Beurteilung des Berichts durch den Klassenlehrer (ggf.
Ergebnisvermerk auf dem Zeugnis)
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Bewerbung als
Thema des Deutschunterrichts
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Informationen zur
Bewerbung und zu Ausbildungswegen durch externe Referenten der VIV
(Vereinigte Industrie-verbände) und des BIZ
(Berufsinformationszentrum).
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Jgst. 10 |
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Berufswahl als
Thema des Politikunterrichts unmittelbar zu Beginn der Jgst.10
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BIZ-Besuche der
Klassen 10 (Wie nutze ich das BIZ ? Welche schulischen und
beruflichen Möglichkeiten habe ich mit der Fachoberschulreife (FOSR)?
Welche Wege führen zum Studium / Beruf meiner Wahl?)
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Besuch der
Berufsmesse (Haus der Stadt Düren) im September (als Angebot)
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Jgst 11-13 |
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Berufsbilder,
Vortragsreihe der Bundesagentur für Arbeit im BIZ (als Angebot)
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Info-Veranstaltung im Burgau- Gymnasium über Hochschulen und
Universitäten, Zugangsvoraussetzungen, Studium, Praktika und
Studienfinanzierung
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Info-Veranstaltung zum ZVS-Bewerbungsverfahren durch Berufsberater
des Arbeitsamtes im BIZ (als Angebot)
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Jgst. 12 |
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Berufsorientierungswoche im Januar
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Duales
Orientierungspraktikum (DOP) an der RWTH Aachen im November
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Bewerbertraining
an Elternsprechtagen (als Angebot)
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Das Duale
Orientierungspraktikum (DOP)
Die Burgau Gymnasium
nimmt an dem Modul 8 des Projektes "Zukunft fördern. Vertiefte
Berufsorientierung gestalten" teil. Die Zielsetzung und
Durchführung dieses 'Dualen OrientierungsPraktikums'
werden im Folgenden kurz beschrieben:
Zielgruppe dieses
Praktikums sind die Schülerinnen und Schüler der Sekundarstufe II
an allen allgemeinbildenden, weiterführenden Schule. Das Praktikum
ermöglicht exemplarische Einblicke in die akademische
Qualifizierungsphase eines Studien-gangs und in die korrespondierende
berufliche Praxis. Es unterstützt so Jugendliche der Sekundarstufe II
dabei, sich in der Vielfalt weiterführender Bildungsmöglichkeiten zu
orientieren.
Das Duale Orientierungspraktikum gliedert sich in drei
Phasen:
1.
Die
Schülerinnen und Schüler verbringen eine Woche an einer Hochschule in
einem qualifizierenden Studiengang.
2.
Die
Schülerinnen und Schüler hospitieren in einem korrespondierenden,
akademisch geprägten Tätigkeitsbereich.
3.
Reflexion der Erfahrungen mit Unterstützung der betreuenden Lehrerinnen
und Lehrer sowie, je nach regionalen Abstimmungen, des Hochschulteams
der Arbeitsagentur. Ergebnis ist ein Erfahrungsbericht in dem die
gewonnen Einsichten von den Schülerinnen und Schülern reflektiert und
die weiteren Berufsorientierungsschritte (ggf. alternative Planungen)
entworfen werden.
Die betreuenden Lehrerinnen und Lehrer organisieren die Vor- und
Nachbereitung des Dualen Orientierungspraktikums und begleiten die
Schülerinnen und Schüler während des Praktikums.
Das KURS-Projekt
Noch in diesem
Schuljahr wollen wir im sogenannten KURS-Projekt zusammen
mit einem kompetenten Kooperationspartner die Berufsinformationen in
allen Jahrgangsstufen begleiten. Das KURS-Projekt bedeutet, dass Schule
und Unternehmen nachhaltig vernetzt werden. Dabei steht KURS für
Kooperationsnetze,
Unternehmen der
Region und
Schule. Im
Rahmen dieser KURS-Initiative arbeiten Schule und Unternehmen eng
zusammen. In gemeinsamen Projekten wird schulisches Lernen durch die
Anbindung an die Praxis bereichert.
Ziel des KURS-Projektes
ist es, Schüler/innen und Lehrer/innen aus unterschiedlichen Fächern
heraus konkretes Wissen über den Unternehmenspartner zu vermitteln. So
kommt Wirtschaft in die Schule und Schule in die Wirtschaft.
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