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Burgau-Gymnasium und Schulcaterer
SpeiseZeit eröffnen Schulmensa
Die Schüler
des Burgau-Gymnasium in Düren erwartet zum neuen Schuljahr zum
ersten Mal ein warmes Mittagessen: Am 12. August 2008 wird die
erste Mensa an einem Gymnasium im Kreis Düren offiziell
eröffnet. Die neu gebaute Mensa bietet Platz für über 80 Schüler
und Lehrer. Mit dem Verpflegungskonzept „Tiefkühl-Mischküche“
des Caterers SpeiseZeit aus Kreuzau erwartet sie eine Mischung
aus frisch zubereiteten Komponenten und Tiefkühlkost. Zum ersten
offiziellen Betrieb können die Schüler und Lehrer zwischen
Mini-Rinderfrikadellen, süßer Lasagne oder einer Salatschüssel
wählen.
„Durch die verkürzte Schulzeit mit nur noch
zwölf Schuljahren muss verstärkt Unterricht in den
Nachmittagsstunden gehalten werden. Ohne ein richtiges
Mittagessen wäre das auf Dauer eine Zumutung,“ so der
stellvertretende Schulleiter des Burgau-Gymnasiums Horst Dahmen.
Er freut sich, dass seine Schüler sich endlich mit einem warmen
Mittagessen oder einem gesunden Salat für den
Nachmittagsunterricht stärken können.
Mensarunde
bestimmt den Mittagsplan
Was für die Schüler und Lehrer auf den Tisch
kommt bestimmt eine Mensarunde aus Schulleitung, Lehrern,
Eltern- und Schülervertretern in Zusammenarbeit mit SpeiseZeit.
Bei dem Verpflegungskonzept „Tiefkühl-Mischküche“ stehen über
22.000 Komponenten zur Auswahl. Hierzu gehören auch Bioprodukte.
„Die Hauptkomponente wird – wie zum Beispiel Fleisch in Sauce –
in der Regel tiefgefroren angeliefert, und dann in der
Schulküche fertig zubereitet,“ erklärt
SpeiseZeit-Geschäftsführer Jan N. Vermeegen. Dagegen bereiten
die SpeiseZeit-Mitarbeiter alle Beilagen, Nachspeisen und Salate
vor Ort frisch zu. „Besonders hat uns auch die gesunde und
physiologisch ausgewogene Ernährung überzeugt, die das Konzept
der Tiefkühl-Mischküche ermöglicht“, erklärt der
stellvertretende Schulleiter Horst Dahmen. Dies und die hohe
Flexibilität bei Essenszubereitung und Planung hatten dazu
geführt, dass die Wahl aus sieben Bewerbern auf den Schulcaterer
SpeiseZeit gefallen war.
Vorbestellung
im Internet
Schüler und Lehrer können über Internet zwischen
drei Gerichten wählen, die vor Ort in der Schulküche zubereitet
werden. In der sogenannten „Lunchbox“ können die Essensbesteller
auf der Internetseite von SpeiseZeit mit einem eigenen Login ihr
Mittagessen bis zu vier Wochen im Voraus bestellen. „Wer
langfristig für bestimmte Tage bestellen möchte, kann das
natürlich auch,“ beschreibt SpeiseZeit Geschäftsführer Jan N.
Vermeegen das System. Pro Tag stehen zwei Menüs – Vollkost und
vegetarisch – zur Auswahl. Hinzu kommt die Salatschüssel, die
aus saisonalen Salatsorten frisch vor Ort zusammengestellt wird.
Daneben gibt es schon ab der ersten großen Schulpause eine
umfangreiche Auswahl an belegten Brötchen und weiteren
Backwaren, Milchspeisen sowie Kalt- und Heißgetränken. „Uns war
es wichtig, für jeden Geschmack etwas anzubieten,“ sagt
SpeiseZeit Geschäftsführer Jan N. Vermeegen. Ein Mittagsmenü
kostet 3,50 Euro, die Salatschüssel gibt es für 3,00 Euro.
Abgerechnet wird bargeldlos per Prepaid: das SpeiseZeit
Kartenkonto wird im Voraus per Überweisung mit Geld aufgeladen.
90.000
Euro Investition – sieben Monate Umbauzeit
Für die Mensa am Burgau-Gymnasium wurden die
Cafeteria, der Aufenthaltsraum der Oberstufe sowie ein Teil der
Bibliothek im Untergeschoss zu einem großen Raum mit
angrenzendem Küchenbereich und Essensausgabe umgebaut. Zwei
Drittel der benötigten Finanzmittel wurden seitens des
Schulträgers zur Verfügung gestellt. Dank großzügiger Spenden
der Sparda-Bank, der Sparkasse Düren, des Fördervereins und
vieler Eltern konnte die Umbaumaßnahme nach einer Planungsphase
von nahezu 18 Monaten und einer Umbauzeit von sieben Monaten
realisiert werden. Hinzu kamen nicht unerhebliche
Eigenleistungen der Schule selber. Außerdem hat SpeiseZeit
12.000 Euro der Gesamtinvestition für die Bereitstellung von
Kühltechnik und das Chipkarten Bestell- und Abrechnungssystem
übernommen.
Bleibt zu
hoffen, dass das mit großem Engagement realisierte Projekt bei
den Schülerinnen und Schülern die notwendige Akzeptanz findet. |